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Lanzarote auf eigene Faust

Schon vor unserer Kreuzfahrt auf den Kanaren informierten wir uns über unsere Häfen und entschlossen uns dazu auf Lanzarote einen Mietwagen zu mieten.

Wir entschieden uns bewusst für die Vulkaninsel, weil wir unbedingt den Nationalpark und die grüne Lagune besuchen wollten.

Mit dem Mietwagen Lanzarote entdecken


Für den Mietwagen haben wir 35 EUR für den gesamten Tag bezahlt. Gemietet haben wir übrigens einen Opel Adam, bekommen haben wir einen Seat Leon Kombi und das ohne Aufpreis. Dass sich die Autovermietung gleich auf dem Hafengelände befindet, erwies sich ebenfalls als ein großer Vorteil.

So verloren wir keine Zeit und unsere individuelle Tour konnte starten. Mit Hilfe der Karten, die wir zusammen mit dem Auto bekamen, fanden wir uns schnell auf Lanzarote zurecht und fuhren gen Süden. Unser erstes Ziel sollte der Timanfaya Nationalpark sein.

 

Große Vulkane erhoben sich am Straßenrand bis wir am Nationalpark über eine schlecht befahrbare Straße ankamen. Wir erblickten die Kamele und entschieden uns schließlich für einen Kamelritt (Dromedare). Leider wurden wir ein wenig enttäuscht, da der Ritt nur wenige Minuten dauerte und wir nur sehr wenig von dem Timanfaya Nationalpark zu sehen bekamen. Ein schönes Erlebnis war es aber dennoch.

Die grüne Lagune


Wir fuhren weiter in Richtung El Golfo, ein kleiner Fischerort im Süden der Insel. Auf dem Weg dorthin hielten wir allerdings einige Male am Straßenrand, um die Natur auf uns wirken zu lassen. Wir sahen Steilküsten, schwarze Strände und schroffe Vulkanlandschaften.

Da konnten wir nicht einfach vorbei fahren. Typisch für Lanzarote sind außerdem die kleinen weißen Dörfer, die ihren ganz eigenen Charme haben und einen tollen Kontrast zu der restlichen Landschaft bieten.

Dann erreichten wir endlich El Golfo, doch die grüne Lagune konnten wir noch nicht erblicken. Zunächst mussten wir einen kleinen, schmalen und teilweise auch steilen Weg zurücklegen, bis wir für diesen Weg belohnt wurden und die Lagune sahen. Eingebettet in Felswände und umrandet vom Meer präsentierte sie sich im sattem Grün. Doch woher hat sie ihre Färbung? Das bleibt unser Geheimnis.

Jameos del Agua


Nun ging es für uns weiter in den Norden der Insel. Rund 45 Minuten Fahrt lagen vor uns, bevor wir am Jameos del Agua ankamen. Die Kunst- und Kulturstätte wurde 1966 von Cesar Manrique gebaut und zählt mittlerweile zu den Highlights der Insel. Sie liegt inmitten eines Lavafelds und verfügt über einen unterirdischen See.

Eine weitere Besonderheit sind die dort lebenden Albino Krebse, die man eigentlich nur in deutlich tieferen Gewässern ab einer Tiefe von ca. 2000 Metern vorfindet. Auch der durch Cesar Manrique eigens angelegte Pool kann sich besonders sehen lassen.

Für uns hat sich der Besuch im Jameos del Agua wirklich gelohnt, da wir Lanzarote auf diese Weise noch mal ganz anders erleben konnten. Auch der Eintrittspreis ist mit ca. 9 EUR pro Person recht erschwinglich für das, was man dort geboten bekommt. Unser persönliches Highlight dabei war auf jeden Fall der unterirdische See und die zahlreichen Grotten, die wir vorher auch noch nirgendwo anders gesehen haben.

Wenn Du Hunger mitbringst kannst Du übrigens in der unterirdischen Grotte speisen. Ein echtes Erlebnis.

Da es mittlerweile schon spät war, mussten wir nach dem Aufenthalt im Jamoes del Agua leider schon wieder Richtung Hafen fahren, da wir auf keinen Fall das Schiff verpassen wollten. Generell achten wir immer sehr auf Pünktlichkeit und bauen auch immer ein wenig Puffer ein, wenn wir auf eigene Faust unterwegs sind.

Gerne hätten wir uns noch den ein oder anderen Strand besucht, aber das müssen wir einfach beim nächsten Mal nachholen, wenn wir Lanzarote mal wieder einen Besuch mit dem Schiff abstatten.

Den Schlüssel von unserem Mietwagen konnten wir ganz bequem in den Briefkasten werfen und so waren wir pünktlich wieder an Bord.


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